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9. Sept.
1 Min. Lesezeit

Endlich ein Wetterumschwung...

die Erde atmet ganz offensichtlich auf...

auch unsere Tiere genießen das naße und kühlere Wetter...




Nach dem Drusch folgt die Ackerpflege, was bei uns immer mit viel Steine klauben verbunden ist. Dabei werden wieder alle Hände gebraucht.

Danach hoffen wir wieder auf den Regen, damit hoffentlich noch etwas Futter für heuer wächst. Wie es im Moment ist, zählt jeder Tropfen der auf die Erde fällt.




Die Futtermittel sind überall knapp, auch bei uns. Am eigenen Boden wächst nichts mehr. Der Boden ist braun und sogar die Bäume lassen die ersten Blätter fallen.

Das ist auch mental eine Herausforderung, denn auch wenn man sich noch so bemüht und auf Pflanzen und Tiere schaut... ohne Regen kein Leben... .

Es ist also für alle Betriebe schwierig ausreichend Winterfutter zu bekommen.

Hitzewellen und der ausbleibende Regen wie im Juli werden in Zukunft vermutlich mehr werden, also heißt es, sich auf Dürreperioden einzustellen und den Betrieb so gut es geht auf diese extrem Bedingungen vorzubereiten.




Landschaftspflege in den Bergen.

Hier haben die Tiere Vorrang nicht der Mensch, ein spannender Grundgedanke finden wir.




Im August durften wir über die VHS am Ferienprogramm teilnehmen,

das hat uns sehr gefreut.

"Vom Boden bis zur Butter", lautete unser Motto.

Gemeinsam mit den Kindern erforschten wir mit fast all unseren Sinnen den Boden und führten gemeinsam noch einen Versickerungstest durch.

Danach verkosteten wir verschiedene Milchsorten und schleuderten unsere eigene Butter wo es noch einiges an Wissen zu hören gab.

Mit einem spielerischen Abschluss durften wir uns wieder verabschieden.




Euer HofBegegnungs Team

 
 
10. Aug.
2 Min. Lesezeit

Anfang des Monats durften wir einen Blick in das Stieglgut Wildshut werfen.

Regenerative Landwirtschaft, Koppel Weiden, Kuhgebundene Kälberaufzucht.

Es waren sehr interessante Gespräche und Ansätze für uns dabei.




FerienZeit ist FamilienZeit

Auch wir nützen die freie Zeit für die Dinge, die im Alltag zu kurz kommen.





Proviant für den Winter wird jetzt regelmäßig produziert.

Eine unserer Lieblingsblume, die Ringelblume, sie ist so vielfältig einsetzbar und wunderschön anzusehen. Egal ob getrocknet für Tees, Räuchersticks oder unsere vielverwendete Ringelblumensalbe.






Landwirtschaft = Generationen Arbeit

Anfang des Monats wurde wieder Futter für den Winter gemäht.

Leider aufgrund des Regenmangels, sind die Wiesen sehr mager und das Ergebnis mangelhaft. Der letzte Regen brachte viel zu wenig Flüssigkeit, so dass sich die Vegetation nicht erholen konnte und keine Reserven zum wachsen hat.




Aufgrund des ausbleibenden Regens, fällt uns die nächste Wiesenernte aus. Die Wiesen sind braun gefärbt und Staub trocken. Das Getreide konnte Gott sei Dank wenn auch verfrüht gedroschen werden. Die Lage ist auch bei uns sehr Ernst. Wir müssen jetzt schon das Futter verfüttern, was eigentlich der Wintervorrat sein sollte. Da es überall an Regen mangeld, ist es auch im Moment nur schwer möglich Futter zuzukaufen, somit müssen wir uns jetzt schon überlegen, wie wir mit dem Futter das Vorhanden ist und hoffentlich noch die nächsten zwei Monate wächst über den Winter kommen und unsere Vierbeiner füttern können.

Der erste Vorratscheck wurde jetzt durchgeführt und ist bedrückend.


Der Futtermangel betrifft genauso unsere Tiere vom HofBegegnungs Team. Auch diese benötigen ihr Futter über den Winter und auf den Weiden wächst im Moment nichts.


Vor kurzen führten wir ein Gespräch wo gemeint wurde: "Ob wir durch zusätzlich gepachtete Flächen nicht zu unserem Wintervorrat kommen?"

Leider müssen wir dies verneinen, so einfach ist es nicht.

Es wächst auch in der näheren Umgebung nicht mehr Futter auf den Flächen. Und wie der Stand der Dinge im Moment ist, sind alle Bauern auf der Suche nach Futter, somit auch nach den Flächen.

Genauso muss man bedenken, jede Fläche die dazu gepachtet wird ist mit zusätzlichem Arbeitsaufwand zu pflegen und umso weiter die Flächen entfernt sind umso mehr Verschleis haben wir bei unseren Arbeitsgeräten und dies gilt auch immer gut zu überlegen ob sich das lohnt?


Fazit: Kein Regen = kein Futter für unsere Tiere = keine bzw. verringernde Produktion von unseren Lebensmittel


Umso wichtiger im Moment beim Kauf von Lebensmittel:

Greift zu den Regionalen Lebensmittel und unterstützt so eure heimischen Landwirte , damit wir euch auch in Zukunft mit Qualitativ hochwertigen Produkten versorgen können.


Im Moment ist unsere Existenz bedroht und wir müssen uns konkret damit auseinander setzen wieviele Tiere wir mit dem vorhandenen Futter über den Winter bringen, so das der Betrieb im kommenden Jahr noch weiter bestehen kann.

Wo wir natürlich hoffen, dass die Natur wieder mehr auf unserer Seite steht und uns mit mehr Wasser versorgen wird.



Euer HofBegegnungs Team

 
 
10. Juli
2 Min. Lesezeit

Wie man anhand der vielen Fotos bestimmt erkennen kann, ist im Juni immer ganz schön viel los bei uns.


Wiesen Check:

Alle Pflanzen stehen im Wachstum, soweit es der Wasserhaushalt zulässt.

Diese Gelegenheit haben wir genützt und einmal genauer hingesehen, was denn auf unseren Wiesen alles wächst. Für eine gesunde Basis auf den Wiesen wird empfohlen mindestens 8 verschiedene Arten zu finden.

Weiters haben wir auf verschiedenen Flächen einen Versickerungstest durchgeführt, dabei können wir ablesen, wieviel der Boden an Wasser in kurzer Zeit aufnehmen kann, wenn es einmal zu Starkregen kommen sollte.






Wiesen Pflege:

Man kann gut sehen, dass die Natur auch mit dem wenigen Wasser was es bis jetzt geregnet hat in den Wachstum investiert. Regelmäßig müssen wir unsere Wege ausmähen, damit wir unter anderem unsere Ackerfläche erreichen und unsere Zäune frei liegen.

Ungern gesehene Pflanzen werden entfernt.

Mit offenen Augen der Boden oberflächlich bis zu den Wurzeln beobachtet und wir freuen uns über jeden Regenwurm den wir sehen.

Mit dem gesammelten Staub von unserem Heufutter werden unsere kleinen Koppeln mit der Direktsaat versorgt. Damit sich wieder neue Pflanzen ansiedeln.






Landwirtschaft für die ganze Familie.

Landwirtschaft ist ein Generationen Projekt.



Ob im Stall oder draußen auf den Wiesen, überall wird Generationen übergreifend gearbeitet. Wir lernen neues von unseren alten und unsere jüngsten wachsen mit dem Wissen von uns auf. Viele Dinge versteht man erst wenn man sie selbst probieren oder sehen darf.




Wir lieben unsere Tiere.

Mit Ihnen schließt sich unser Kreislauf wieder.

Mensch - Natur - Tier






Am 20. Juni feierten wir "Litha" - die Sommersonnenwende;

der höchste Stand der Lebenskraft;

der längste Tag, die kürzeste Nacht



Die ersten selbstgemachten Räucherstäbchen sind auch schon wieder entstanden.

Verwendet wird das, was der Kräutergarten und die Wiese für uns bereit halten.





Die Kreislauf Workshops in der BIO Schule Schlägl sind für heuer wieder abgeschlossen.

Wir freuen uns immer wieder, wenn wir dabei sein dürfen und unser gesammeltes Wissen weiter geben dürfen. Vielen Dank dafür.




Euer HofBegegnungs Team


 
 
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