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Anfang des Monats durften wir einen Blick in das Stieglgut Wildshut werfen.

Regenerative Landwirtschaft, Koppel Weiden, Kuhgebundene Kälberaufzucht.

Es waren sehr interessante Gespräche und Ansätze für uns dabei.




FerienZeit ist FamilienZeit

Auch wir nützen die freie Zeit für die Dinge, die im Alltag zu kurz kommen.





Proviant für den Winter wird jetzt regelmäßig produziert.

Eine unserer Lieblingsblume, die Ringelblume, sie ist so vielfältig einsetzbar und wunderschön anzusehen. Egal ob getrocknet für Tees, Räuchersticks oder unsere vielverwendete Ringelblumensalbe.






Landwirtschaft = Generationen Arbeit

Anfang des Monats wurde wieder Futter für den Winter gemäht.

Leider aufgrund des Regenmangels, sind die Wiesen sehr mager und das Ergebnis mangelhaft. Der letzte Regen brachte viel zu wenig Flüssigkeit, so dass sich die Vegetation nicht erholen konnte und keine Reserven zum wachsen hat.




Aufgrund des ausbleibenden Regens, fällt uns die nächste Wiesenernte aus. Die Wiesen sind braun gefärbt und Staub trocken. Das Getreide konnte Gott sei Dank wenn auch verfrüht gedroschen werden. Die Lage ist auch bei uns sehr Ernst. Wir müssen jetzt schon das Futter verfüttern, was eigentlich der Wintervorrat sein sollte. Da es überall an Regen mangeld, ist es auch im Moment nur schwer möglich Futter zuzukaufen, somit müssen wir uns jetzt schon überlegen, wie wir mit dem Futter das Vorhanden ist und hoffentlich noch die nächsten zwei Monate wächst über den Winter kommen und unsere Vierbeiner füttern können.

Der erste Vorratscheck wurde jetzt durchgeführt und ist bedrückend.


Der Futtermangel betrifft genauso unsere Tiere vom HofBegegnungs Team. Auch diese benötigen ihr Futter über den Winter und auf den Weiden wächst im Moment nichts.


Vor kurzen führten wir ein Gespräch wo gemeint wurde: "Ob wir durch zusätzlich gepachtete Flächen nicht zu unserem Wintervorrat kommen?"

Leider müssen wir dies verneinen, so einfach ist es nicht.

Es wächst auch in der näheren Umgebung nicht mehr Futter auf den Flächen. Und wie der Stand der Dinge im Moment ist, sind alle Bauern auf der Suche nach Futter, somit auch nach den Flächen.

Genauso muss man bedenken, jede Fläche die dazu gepachtet wird ist mit zusätzlichem Arbeitsaufwand zu pflegen und umso weiter die Flächen entfernt sind umso mehr Verschleis haben wir bei unseren Arbeitsgeräten und dies gilt auch immer gut zu überlegen ob sich das lohnt?


Fazit: Kein Regen = kein Futter für unsere Tiere = keine bzw. verringernde Produktion von unseren Lebensmittel


Umso wichtiger im Moment beim Kauf von Lebensmittel:

Greift zu den Regionalen Lebensmittel und unterstützt so eure heimischen Landwirte , damit wir euch auch in Zukunft mit Qualitativ hochwertigen Produkten versorgen können.


Im Moment ist unsere Existenz bedroht und wir müssen uns konkret damit auseinander setzen wieviele Tiere wir mit dem vorhandenen Futter über den Winter bringen, so das der Betrieb im kommenden Jahr noch weiter bestehen kann.

Wo wir natürlich hoffen, dass die Natur wieder mehr auf unserer Seite steht und uns mit mehr Wasser versorgen wird.



Euer HofBegegnungs Team

 
 

Wie man anhand der vielen Fotos bestimmt erkennen kann, ist im Juni immer ganz schön viel los bei uns.


Wiesen Check:

Alle Pflanzen stehen im Wachstum, soweit es der Wasserhaushalt zulässt.

Diese Gelegenheit haben wir genützt und einmal genauer hingesehen, was denn auf unseren Wiesen alles wächst. Für eine gesunde Basis auf den Wiesen wird empfohlen mindestens 8 verschiedene Arten zu finden.

Weiters haben wir auf verschiedenen Flächen einen Versickerungstest durchgeführt, dabei können wir ablesen, wieviel der Boden an Wasser in kurzer Zeit aufnehmen kann, wenn es einmal zu Starkregen kommen sollte.






Wiesen Pflege:

Man kann gut sehen, dass die Natur auch mit dem wenigen Wasser was es bis jetzt geregnet hat in den Wachstum investiert. Regelmäßig müssen wir unsere Wege ausmähen, damit wir unter anderem unsere Ackerfläche erreichen und unsere Zäune frei liegen.

Ungern gesehene Pflanzen werden entfernt.

Mit offenen Augen der Boden oberflächlich bis zu den Wurzeln beobachtet und wir freuen uns über jeden Regenwurm den wir sehen.

Mit dem gesammelten Staub von unserem Heufutter werden unsere kleinen Koppeln mit der Direktsaat versorgt. Damit sich wieder neue Pflanzen ansiedeln.






Landwirtschaft für die ganze Familie.

Landwirtschaft ist ein Generationen Projekt.



Ob im Stall oder draußen auf den Wiesen, überall wird Generationen übergreifend gearbeitet. Wir lernen neues von unseren alten und unsere jüngsten wachsen mit dem Wissen von uns auf. Viele Dinge versteht man erst wenn man sie selbst probieren oder sehen darf.




Wir lieben unsere Tiere.

Mit Ihnen schließt sich unser Kreislauf wieder.

Mensch - Natur - Tier






Am 20. Juni feierten wir "Litha" - die Sommersonnenwende;

der höchste Stand der Lebenskraft;

der längste Tag, die kürzeste Nacht



Die ersten selbstgemachten Räucherstäbchen sind auch schon wieder entstanden.

Verwendet wird das, was der Kräutergarten und die Wiese für uns bereit halten.





Die Kreislauf Workshops in der BIO Schule Schlägl sind für heuer wieder abgeschlossen.

Wir freuen uns immer wieder, wenn wir dabei sein dürfen und unser gesammeltes Wissen weiter geben dürfen. Vielen Dank dafür.




Euer HofBegegnungs Team


 
 

Auch wir wünschen allen Mama`s nachträglich einen wunderschönen Muttertag.






Der Mai bringt nach der ersten Hitze im April endlich etwas Regen und die Arbeit auf den Feldern ist im vollem Gange. Der Acker wird gedüngt und angesäät, der erste Schnitt für das Winterfutter musste früher als sonst gemacht werden, da der Boden schon zu wenig Wasser aufbringen konnte um die Pflanzen zu versorgen.




Nach unserem Weidestart und dem Mangel an Regen, haben wir auf allen Flächen den sogenannten Sauberschnitt durchgeführt. Was das ist? Das nicht gefressene Gras wird abgemäht und in unserem Fall kompostiert. Danach haben wir den angehäuften Staub vom Heufutter im Stall auf der Weidefläche ausgebracht, in der Hoffnung das die enthaltenen Samen sich bei Regen auf der Weide anwurzeln. Da unsere Flächen eher klein und verwinkelt sind, wird die Pflege und Bearbeitung hauptsächlich händisch gemacht.




Eine kleine Fläche von unserem Acker haben wir auch abgemäht und mussten feststellen, dass trotz zweijährigem Wildwuchs der Boden löchrig ist und der Boden braun bedeckt. Dies zeigt uns wie wichtig die regelmäßige Weidehaltung oder Maht ist, damit die Pflanzen sich besser verbreiten (verwurzeln) und mehr Kraft in ihren Wachstum stecken.

Mensch und Tier werden bei der Ackerpflege eingesetzt.






Diesen Monat starteten auch wieder die Workshops in der landwirtschaftlichen BIO Fachschule in Schlägel wo wir wieder mitwirken. Wir dürfen dort wieder unser Wissen über das Grundnahrungmittel Milch mit den Schülern teilen.




Bei diesem straffen Programm, müssen auch wir uns gezielt unsere freie Zeit zum Durchatmen nehmen. Mit unserem Räucherwerk und Entspannungsübungen finden wir wieder zur Ruhe.




Schön zu sehen ist es auch, dass sich die Schwalben wieder in dem neuem Kuhstall wohlfühlen. In fast jeder Ecke findet man neue Nester die bewohnt sind.




Euer

HofBegegnungs Team


 
 
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