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vor 5 Tagen
2 Min. Lesezeit

Nach diesem heißen und trockenem Sommer, können wir unsere Kühe nun endlich wieder auf die Weide geben.



Die Erträge sind ernüchternd, die Wiesen haben sich wieder erholt, aber man merkt überall, dass die Flächen erschöpft sind.

Auch wenn nicht die perfekten Vorraussetzungen gegeben sind im Moment, haben wir doch den Versuch gewagt unser Weidemanagement zu verändern.

Der September stand ganz im Zeichen der Koppelweiden. Was das heißt?

unsere Kühe bekamen weniger Wiesenfläche zum abgrasen, jedoch dafür jeden Tag eine neue Koppel zum Abweiden.



Der Vorteil:

Der Boden wird nur einen Tag beansprucht von den Kühen und hat daher eine längere Ruhephase zum regenerieren.

Die Kühe sind nicht ganz so wählerisch beim Fressen und fressen somit das Gras "schöner" zusammen.


Das Ergebnis ist für uns sehr spannend, denn im Herbst wächst die Wiese sowieso schon langsamer nach, das heißt weniger Ertrag.

Unsere Flächen sind im Moment für dieses System nicht aufgebaut.

Und der Sommer hat unseren Wiesen auch sehr zugesetzt.


Und trotzdem sind wir sehr begeistert, dass wir dieses System so gut durch gebracht haben und unsere Kühe auch sehr gut mitgemacht haben.



Der Herbst, eine unserer lieblings Jahreszeiten. Die Tage werden merklich kürzer und die Natur präsentiert sich in ihrer bunten Farbenpracht.




Unsere Stallzeiten starten oder beenden wir jetzt auch schon regelmäßig im dunkeln. Die Wiesen sind am morgen auch wieder feucht, da sich wieder der Tau bildet.




Die letzten Wintervorräte werden nun gesammelt. Alles was danach noch blüht, wird der Natur überlassen.




Erntedank, heuer könnte man meinen, dass es etwas schwierig war dieses Fest zu Feiern.

Da es großflächig zu Ernteausfällen gekommen ist.

Doch wir sollten dankbar sein für das wenige was wir ernten konnten und für alle Bäuerinnen und Bauern, die sich trotz widriger Umstände jeden Tag wieder bemühen qualitativ hochwertige Lebensmittel zu produzieren.


Euer HofBegegnugen Team

 
 
9. Sept.
1 Min. Lesezeit

Endlich ein Wetterumschwung...

die Erde atmet ganz offensichtlich auf...

auch unsere Tiere genießen das naße und kühlere Wetter...




Nach dem Drusch folgt die Ackerpflege, was bei uns immer mit viel Steine klauben verbunden ist. Dabei werden wieder alle Hände gebraucht.

Danach hoffen wir wieder auf den Regen, damit hoffentlich noch etwas Futter für heuer wächst. Wie es im Moment ist, zählt jeder Tropfen der auf die Erde fällt.




Die Futtermittel sind überall knapp, auch bei uns. Am eigenen Boden wächst nichts mehr. Der Boden ist braun und sogar die Bäume lassen die ersten Blätter fallen.

Das ist auch mental eine Herausforderung, denn auch wenn man sich noch so bemüht und auf Pflanzen und Tiere schaut... ohne Regen kein Leben... .

Es ist also für alle Betriebe schwierig ausreichend Winterfutter zu bekommen.

Hitzewellen und der ausbleibende Regen wie im Juli werden in Zukunft vermutlich mehr werden, also heißt es, sich auf Dürreperioden einzustellen und den Betrieb so gut es geht auf diese extrem Bedingungen vorzubereiten.




Landschaftspflege in den Bergen.

Hier haben die Tiere Vorrang nicht der Mensch, ein spannender Grundgedanke finden wir.




Im August durften wir über die VHS am Ferienprogramm teilnehmen,

das hat uns sehr gefreut.

"Vom Boden bis zur Butter", lautete unser Motto.

Gemeinsam mit den Kindern erforschten wir mit fast all unseren Sinnen den Boden und führten gemeinsam noch einen Versickerungstest durch.

Danach verkosteten wir verschiedene Milchsorten und schleuderten unsere eigene Butter wo es noch einiges an Wissen zu hören gab.

Mit einem spielerischen Abschluss durften wir uns wieder verabschieden.




Euer HofBegegnungs Team

 
 
10. Aug.
2 Min. Lesezeit

Anfang des Monats durften wir einen Blick in das Stieglgut Wildshut werfen.

Regenerative Landwirtschaft, Koppel Weiden, Kuhgebundene Kälberaufzucht.

Es waren sehr interessante Gespräche und Ansätze für uns dabei.




FerienZeit ist FamilienZeit

Auch wir nützen die freie Zeit für die Dinge, die im Alltag zu kurz kommen.





Proviant für den Winter wird jetzt regelmäßig produziert.

Eine unserer Lieblingsblume, die Ringelblume, sie ist so vielfältig einsetzbar und wunderschön anzusehen. Egal ob getrocknet für Tees, Räuchersticks oder unsere vielverwendete Ringelblumensalbe.






Landwirtschaft = Generationen Arbeit

Anfang des Monats wurde wieder Futter für den Winter gemäht.

Leider aufgrund des Regenmangels, sind die Wiesen sehr mager und das Ergebnis mangelhaft. Der letzte Regen brachte viel zu wenig Flüssigkeit, so dass sich die Vegetation nicht erholen konnte und keine Reserven zum wachsen hat.




Aufgrund des ausbleibenden Regens, fällt uns die nächste Wiesenernte aus. Die Wiesen sind braun gefärbt und Staub trocken. Das Getreide konnte Gott sei Dank wenn auch verfrüht gedroschen werden. Die Lage ist auch bei uns sehr Ernst. Wir müssen jetzt schon das Futter verfüttern, was eigentlich der Wintervorrat sein sollte. Da es überall an Regen mangeld, ist es auch im Moment nur schwer möglich Futter zuzukaufen, somit müssen wir uns jetzt schon überlegen, wie wir mit dem Futter das Vorhanden ist und hoffentlich noch die nächsten zwei Monate wächst über den Winter kommen und unsere Vierbeiner füttern können.

Der erste Vorratscheck wurde jetzt durchgeführt und ist bedrückend.


Der Futtermangel betrifft genauso unsere Tiere vom HofBegegnungs Team. Auch diese benötigen ihr Futter über den Winter und auf den Weiden wächst im Moment nichts.


Vor kurzen führten wir ein Gespräch wo gemeint wurde: "Ob wir durch zusätzlich gepachtete Flächen nicht zu unserem Wintervorrat kommen?"

Leider müssen wir dies verneinen, so einfach ist es nicht.

Es wächst auch in der näheren Umgebung nicht mehr Futter auf den Flächen. Und wie der Stand der Dinge im Moment ist, sind alle Bauern auf der Suche nach Futter, somit auch nach den Flächen.

Genauso muss man bedenken, jede Fläche die dazu gepachtet wird ist mit zusätzlichem Arbeitsaufwand zu pflegen und umso weiter die Flächen entfernt sind umso mehr Verschleis haben wir bei unseren Arbeitsgeräten und dies gilt auch immer gut zu überlegen ob sich das lohnt?


Fazit: Kein Regen = kein Futter für unsere Tiere = keine bzw. verringernde Produktion von unseren Lebensmittel


Umso wichtiger im Moment beim Kauf von Lebensmittel:

Greift zu den Regionalen Lebensmittel und unterstützt so eure heimischen Landwirte , damit wir euch auch in Zukunft mit Qualitativ hochwertigen Produkten versorgen können.


Im Moment ist unsere Existenz bedroht und wir müssen uns konkret damit auseinander setzen wieviele Tiere wir mit dem vorhandenen Futter über den Winter bringen, so das der Betrieb im kommenden Jahr noch weiter bestehen kann.

Wo wir natürlich hoffen, dass die Natur wieder mehr auf unserer Seite steht und uns mit mehr Wasser versorgen wird.



Euer HofBegegnungs Team

 
 
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