Juli 2026
- HofBegegnungen

- 10. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
Anfang des Monats durften wir einen Blick in das Stieglgut Wildshut werfen.
Regenerative Landwirtschaft, Koppel Weiden, Kuhgebundene Kälberaufzucht.
Es waren sehr interessante Gespräche und Ansätze für uns dabei.
FerienZeit ist FamilienZeit
Auch wir nützen die freie Zeit für die Dinge, die im Alltag zu kurz kommen.
Proviant für den Winter wird jetzt regelmäßig produziert.
Eine unserer Lieblingsblume, die Ringelblume, sie ist so vielfältig einsetzbar und wunderschön anzusehen. Egal ob getrocknet für Tees, Räuchersticks oder unsere vielverwendete Ringelblumensalbe.
Landwirtschaft = Generationen Arbeit
Anfang des Monats wurde wieder Futter für den Winter gemäht.
Leider aufgrund des Regenmangels, sind die Wiesen sehr mager und das Ergebnis mangelhaft. Der letzte Regen brachte viel zu wenig Flüssigkeit, so dass sich die Vegetation nicht erholen konnte und keine Reserven zum wachsen hat.
Aufgrund des ausbleibenden Regens, fällt uns die nächste Wiesenernte aus. Die Wiesen sind braun gefärbt und Staub trocken. Das Getreide konnte Gott sei Dank wenn auch verfrüht gedroschen werden. Die Lage ist auch bei uns sehr Ernst. Wir müssen jetzt schon das Futter verfüttern, was eigentlich der Wintervorrat sein sollte. Da es überall an Regen mangeld, ist es auch im Moment nur schwer möglich Futter zuzukaufen, somit müssen wir uns jetzt schon überlegen, wie wir mit dem Futter das Vorhanden ist und hoffentlich noch die nächsten zwei Monate wächst über den Winter kommen und unsere Vierbeiner füttern können.
Der erste Vorratscheck wurde jetzt durchgeführt und ist bedrückend.
Der Futtermangel betrifft genauso unsere Tiere vom HofBegegnungs Team. Auch diese benötigen ihr Futter über den Winter und auf den Weiden wächst im Moment nichts.
Vor kurzen führten wir ein Gespräch wo gemeint wurde: "Ob wir durch zusätzlich gepachtete Flächen nicht zu unserem Wintervorrat kommen?"
Leider müssen wir dies verneinen, so einfach ist es nicht.
Es wächst auch in der näheren Umgebung nicht mehr Futter auf den Flächen. Und wie der Stand der Dinge im Moment ist, sind alle Bauern auf der Suche nach Futter, somit auch nach den Flächen.
Genauso muss man bedenken, jede Fläche die dazu gepachtet wird ist mit zusätzlichem Arbeitsaufwand zu pflegen und umso weiter die Flächen entfernt sind umso mehr Verschleis haben wir bei unseren Arbeitsgeräten und dies gilt auch immer gut zu überlegen ob sich das lohnt?
Fazit: Kein Regen = kein Futter für unsere Tiere = keine bzw. verringernde Produktion von unseren Lebensmittel
Umso wichtiger im Moment beim Kauf von Lebensmittel:
Greift zu den Regionalen Lebensmittel und unterstützt so eure heimischen Landwirte , damit wir euch auch in Zukunft mit Qualitativ hochwertigen Produkten versorgen können.
Im Moment ist unsere Existenz bedroht und wir müssen uns konkret damit auseinander setzen wieviele Tiere wir mit dem vorhandenen Futter über den Winter bringen, so das der Betrieb im kommenden Jahr noch weiter bestehen kann.
Wo wir natürlich hoffen, dass die Natur wieder mehr auf unserer Seite steht und uns mit mehr Wasser versorgen wird.
Euer HofBegegnungs Team



